Sowohl für mittelständische Unternehmen als auch für bereits international tätige Konzerne ist das Thema Internationalisierung unverzichtbar, wollen sie sich ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig erhalten bzw. steigern. Die Gründung und der Aufbau ausländischer Beteiligungs- und Tochtergesellschaften ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung der Internationalisierungsstrategie, zu der neben dem klassischen Export von Waren und Dienstleistungen auch die Beschaffung und Produktion vor Ort gehört. Denn eine Ausweitung der Geschäftstätigkeiten auf ausländische Märkte verschafft Kostenvorteile und erleichtert den Zugang zu neuen Kundengruppen.
Doch neben diesen offensichtlichen Vorteilen gibt es auch erhebliche Risiken und Unwägbarkeiten, die nicht unterschätzt werden dürfen. In erster Linie ist hier das Thema „Entsendung“ zu nennen. Try and Error bei der Entsendung von fähigen Mitarbeitern des Stammhauses in die ausländische Zweigestelle kann und will sich heute kein Unternehmen mehr leisten. Die Gefahr des Scheiterns des Expatriates ist groß, wenn die benötigten interkulturellen und sprachlichen Kenntnisse nicht in ausreichend hohem Maße vorhanden sind; die Wiedereingliederung nach Beendigung des Auslandsaufenthaltes oft problematisch. Nicht selten werden die Heimkehrer zu Außenseitern. Dazu kommt die Herausforderung, die interne Lücke im Stammhaus adäquat interimistisch zu besetzen. Insbesondere für Mittelständler ist dies oft eine schwierige Aufgabe.
Daher ist das Instrument Interim Management bei Internationalisierung für immer mehr Unternehmen eine attraktive Alternative zur klassischen Entsendung. Externe Führungskräfte verfügen neben den Sprach- und Landeskenntnissen, dem Wissen um unterschiedliche Markt- und Wettbewerbsbedingungen und mentalitätsbedingte Unterschiede sowie branchenspezifisches Know-how über ein gut ausgebautes Kontaktnetzwerk. Sie sind aufgrund ihres Erfahrungsschatzes mit dem Umfeld vertraut und können daher Probleme und Veränderungen viel eher erkennen und diesen adäquat begegnen. All dies sind Faktoren, die letztendlich entscheidend sind für den Erfolg oder den Misserfolg der Internationalisierungsstrategie.
Auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ist der Einsatz eines Interim Managers sinnvoll. Die klassische Entsendung ist für das Unternehmen mit hohen Kosten verbunden, da es dem Expatriate ein sehr attraktives Gehaltsmodell sowie spezielle finanzielle Anreize für den Umzug ins Ausland offerieren muss. Die Vergütung des Interim Managers dagegen erfolgt auf Basis eines zuvor festgelegten Tagessatzes, weitere Zusatzkosten entfallen.
Haben auch Sie einen konkreten Bedarf für Interim Management bei Internationalisierungs-Themen? Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne!
Praxisratgeber:
Interim Management in Brasilien (PDF)
Interim Management in Russland (PDF)
Interim Management in Indien (PDF)
Interim Management in China (PDF)
Erfolgsmodell Interim Management (PDF)
Case Studies:
Interim CRO für brasilianische Autohandelsgesellschaft Panambra (PDF)
Interim Projektmanager für Aufbau eines indischen F&E-Standorts für G&D (PDF)
Interim project manager helps set up an R&D site in India for G&D (PDF)
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Hubert Hofmann, Interim Manager
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