Unternehmensnachfolge

Interim Management: Unternehmensnachfolge

Das Instrument Interim Management bei Unternehmensnachfolgen hat sich bewährt, auch wenn grundsätzlich jede Nachfolgesituation für sich einzigartig ist. Das Vorgehen und die Grundregeln zu ihrer erfolgreichen Bewältigung sind aber immer dieselben. Dazu gehört im ersten Schritt, sich mit dem Thema rechtzeitig auseinanderzusetzen.

Häufig wird die Nachfolge erst auf Druck von außen geregelt, wenn beispielsweise finanzielle Probleme bereits offensichtlich sind und dem Unternehmer die Problemlösung nicht mehr zugetraut wird. Dann ist die Nachfolgeregelung kein souveräner Akt mehr: Der Unternehmer scheidet mit einem Makel aus und der neue Unternehmenslenker startet mit der Hypothek der aufgestauten Probleme.

Unternehmernachfolgen spielen sich in einem komplizierten Geflecht aus Familie, Eigentum und Unternehmen ab. Der Familienunternehmer findet sich in allen drei Bereichen wieder. In diesem komplexen System aus Beziehungen, gemachten Erfahrungen, Einflüssen und Verzicht gilt es dennoch, die Unternehmensnachfolge rechtzeitig und zum Wohle aller zu organisieren. Die Entscheidung pro Interim Management bei Unternehmensnachfolgen kann dabei überaus hilfreich sein. Die erste Aufgabe des externen Managers muss es sein, sich einen Überblick über die herrschenden Situations-/ Beziehungs-/ Erfahrungs- und Interessenslagen zu verschaffen und aktiv das Gespräch mit allen Beteiligten zu suchen. Als neutrale Instanz kann er dann potenzielle Konfliktfelder schon vorab in seine Überlegungen und Kommunikationsstrategien mit einbeziehen und den möglicherweise auftretenden Problemen ihr Überraschungspotential nehmen. Als externer Moderator ist er in der Lage, die wechselseitigen Interessen und Bedürfnisse herauszuarbeiten und zu versuchen, diese in Einklang zu bringen. Interim Management bei Unternehmensnachfolgen fordert dem Interim Manager also in hohem Maße mediative Kompetenz ab, indem er die Beteiligten in einen konstruktiven, fairen und ergebnisorientierten Dialog führt.

Entschließt sich der Unternehmer, mittels Interim Management die Unternehmensnachfolge zu meistern, kann dies ebenso die Bereitschaft für eine kreative fremdfamiliäre Lösung stärken. Denn steht intern oder extern kein geeigneter Nachfolger zur Verfügung, so können folgende Alternativen gemeinsam erwogen werden:

  • Verkauf des Unternehmens an Mitarbeiter (Management Buy-Out)
  • Einstellung eines Geschäftsführers mit oder ohne kapitalmäßige Beteiligung (Management Buy-In)
  • Verkauf des Unternehmens an Dritte (Strategische oder Finanz-Investoren)

 

Klassische Positionen, die wir mit Interim Managern besetzen:

  • Überbrückung durch einen erfahrenen Geschäftsführer bis der geeignete Nachfolger gefunden ist.
  • Coaching des heutigen Unternehmers.
  • Coaching des künftigen Nachfolgers bei der Funktionsübernahme, der Integration in die Firma und bei der Analyse, Planung und Umsetzung neuer unternehmerischer Visionen.
  • Unterstützung bei Finanzierungsthemen, Suche von Kapitalgebern, Begleitung von Bankgesprächen.

 

Lesen Sie zu diesem Thema auch folgenden Blogbeitrag: Die Nachfolge-Problematik und wer sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzt

Haben auch Sie Bedarf an Interim Management an Interim Management bei Unternehmensnachfolgen? Wir unterstützen Sie gerne!

 

Referenzen

Praxisratgeber:

tl_files/bridge_theme/icon_arrow_green.png Erfolgsmodell Interim Management (PDF)

Case Study

tl_files/bridge_theme/icon_arrow_green.png Interim Manager als Langzeitlösung bei Nachfolgeregelung für Torwegge (PDF)

Presseveröffentlichungen:

tl_files/bridge_theme/icon_arrow_green.png Interim Manager als Langzeitlösung (PDF)

Whitepaper:

tl_files/bridge_theme/icon_arrow_green.png Die 8 wichtigsten Erfolgskomponenten bei der Unternehmensnachfolge

Ihr Ansprechpartner:

tl_files/bridge_theme/fotos/teamseite/Ulrike_Heck_mi.jpg

Ulrike Heck
+49 89 324922-30
uh@bridge-imp.com

 

"Jede neue Entwicklungsphase schnell und proaktiv erkennen und sich positiv darauf einstellen – darin sehe ich den Schlüssel für langfristigen Erfolg. Dabei gilt es stets nach vorne zu schauen, und den Satz „ach, früher war ohnehin alles besser!“ so gut es geht zu vermeiden."

Anton von Rueden, Interim Manager