Bridge imp - Interim Management Blog

Laut der Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2013“ der Universitäten Bamberg und Frankfurt in Kooperation mit der Monster GmbH, sind die internen Top-5 Herausforderungen in mittelständischen Unternehmen Mitarbeiterbindung, internes Arbeitgeber-Image, Employer Branding, Alignment und Candidate Relationship Management.

Aus diesen Ergebnissen wird ersichtlich, dass Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern mit schwierigen Herausforderungen konfrontiert sind. Da der Pool an Fachkräften immer geringer wird, steht der Aufbau einer starken und differenzierten Arbeitgebermarke für viele Firmen im Mittelpunkt.

Ziele im Employer Branding

Konativ Kognitiv Affektiv
  • Positionierung als “Employer of Choice”
  • Aktive Teilnahme an Kommunikation über die Arbeitgebermarke
  • Steigerung des Bekanntheitsgrads
  • Differenzierung vom Wettbewerb
  • Erhöhung der wahrgenommenen personalpolitischen Qualität
  • Aufbau von Vertrauen
  • Erzeugen von Sympathie
  • Identifikation mit Arbeitgebermarke

Konatives Ziel: Employer of Choice

Das übergeordnete Ziel ist die Arbeitgebermarke auf dem Zielmarkt als „Employer of Choice“ (sowohl bei externen als auch internen Interessensgruppen) zu positionieren. Durch differenzierte Kommunikationsmaßnahmen soll vermieden werden, dass sich die Arbeitgebermarke als „Word of Mouth Brand“ präsentiert. Es soll erreicht werden, dass nicht nur über den Arbeitgeber geredet wird, sondern das Unternehmen aktiv an der Kommunikation teilnimmt.

Kognitive Ziele im Employer Branding

Neben dem konativen Ziel kann man kognitive Zieldefinitionen unterscheiden. Kommunikationsmaßnahmen können demnach darauf ausgerichtet werden, den Bekanntheitsgrad zu steigern sowie sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Als weiteres kognitives Ziel ist auch die Erhöhung der wahrgenommenen personalpolitischen Qualität zu sehen.  

Affektive Ziele im Employer Branding

Auf der emotionalen Ebene versucht Employer Branding Werte bei der Zielgruppe Sympathie und Vertrauen aufzubauen. Weiterhin soll die Identifikation zum Unternehmen vertieft werden.

Corporate Image und Corporate Identity

Der erste Schritt sollte sein, Ziele im Employer Branding zu konkretisieren, um eine passende Strategie herauszuarbeiten. Um eine Employer Brand aufbauen zu können, müssen Corporate Image (Fremdbild) und Corporate Identity (Selbstbild) übereinstimmten – nur dann kann die Arbeitgebermarke glaubhaft in den Unternehmenskontext und die Unternehmenswerte eingebaut werden. In diesem Zusammenhang ist die Abstimmung von Unternehmenskultur, Designkonzept der Firma, Außen- sowie Innenkommunikation, Handlungsweise gegenüber Stakeholdern und Unternehmensphilosophie wichtig.

Wirkungsbereiche des Employer Brandings

Im allgemeinen Verständnis bezieht sich der Aufbau einer Arbeitgebermarke auf die Rekrutierung von Personal. Doch der Einfluss geht auch weit darüber hinaus und schöpft noch andere positive Effekte, wie eine erhöhte Identifikation und Leistungsbereitschaft bis hin zu weniger Krankmeldungen und Bürodiebstahl für das Unternehmen ab. Ein erfolgreiches Verfolgen der Ziele im Employer Branding wirkt sich positiv auf die Mitarbeitergewinnung und -bindung, die Unternehmenskultur, die Performance und das Talentmanagement sowie das Unternehmensimage und durch positive Rückkopplung auch auf die Unternehmensmarke aus.

Voraussetzungen

Ziele des Employer Brandings sind intern vor allem die Mitarbeiterbindung und extern die Differenzierung vom Wettbewerb. Grundvoraussetzung einer gezielten Etablierung der Arbeitgebermarke ist der interne Informationsfluss im Unternehmen. Mitarbeiter über die Ziele im Employer Branding zu informieren und ihnen die Werte zu vermitteln, stärkt die Markenidentität und die Bindung an das Unternehmen. Extern muss vorwiegend die Bekanntheit des Unternehmens gestärkt werden, was durch entsprechenden Marketingmaßnahmen-Mix – online sowie offline – erreicht werden kann. Eine bekannte Arbeitgebermarke ist schließlich stärker im Bewusstsein eines potentiellen Bewerbers.

Interim Management als Übergangslösung

Die Ziele im Employer Branding dienen letzten Endes der Erreichung ökonomischer Zielsetzungen sowie der Sicherstellung der Existenz des Unternehmens. Um diese erfolgreich umzusetzen, kann sich der Einsatz eines Interim Managers lohnen. Ein Manager auf Zeit bringt spezielles Know-how mit und kann sofort operativ tätig werden. Bridge imp vermittelt erfahrene Interim Manager schnell und passgenau. Wir stellen Ihnen gerne unsere Referenzen vor und informieren Sie näher über Interim Management. Rufen Sie uns einfach an +49 89 32 49 22-0 oder schreiben Sie uns per E-Mail info@bridge-imp.com!

Ziele im Employer Branding – Selbstbild und Fremdbild müssen übereinstimmen

02.05.2013 von Karin Olliges (Bridge imp)

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